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Jewish Mobster & Kosher Nostra


vortrag
film
Di, 27.04.2004, Einlass ab 20.30h
Jewish Mobster & Kosher Nostra
Über jüdische Gangster in New York, im Film und in unseren Köpfen mit Andrea Hoffmann (Tübingen)

Aufgrund von Armut und Elend, sozialem Druck und den Erfahrungen von Verfolgung und Ausbeutung aus den Herkunftsländern suchten einige der Einwanderer ihr Glück im Gangsterwesen: "Sie wurden zu Kriminellen, weil sie aus den sozialen Randschichten, denen sie entstammten, entkommen wollten" resümiert Oz Almog in der Ausstellung "Kosher Nostra", im Jüdischen Museum der Stadt Wien.
Allerdings gab es keine "rein jüdische" Mafia, jedoch sehr enge Verbindungen und Kooperationen von jüdischen Gangstern mit italienischen Mafiosi. Rick Cohen ("Tough Jews") beschreibt diese jüdische Kultur als die Freiheit, Krimineller zu werden: "In Amerika konnten die Juden zurückschlagen, sie waren frei, Kriminelle zu werden. ... Juden hatten weniger als andere Einwanderer zu verlieren. Ihre Väter waren kleine Handwerker: Die Söhne fanden eine neue Identität für sich: als Gauner."
Die Tübinger Kulturwissenschaftlerin Andrea Hoffmann wird die Zátopek-BesucherInnen mit dieser Welt der Jewish Mobsters und der Koscher Nostra in Worten und bewegten Bildern bekanntmachen.